Über Fedderwarden
Lage
Fedderwarden ist ein Stadtteil von Wilhelmshaven, geprägt von der Nähe zur Nordsee und dem typisch norddeutschen Landschaftsbild aus Marsch, Deichen und weitem Himmel.
Geschichte
Fedderwarden ist deutlich älter als die erst im 19. Jahrhundert gegründete Stadt Wilhelmshaven: Der Ort wurde vermutlich schon um Christi Geburt besiedelt und 1420 erstmals urkundlich als „Ffedderwurden in Frisia“ erwähnt. Die Burg Kniphausen aus dem 15. Jahrhundert war Verwaltungssitz der Herrschaft Kniphausen, zu der neben Fedderwarden auch Sengwarden und Accum gehörten. Nach der Auflösung der Großgemeinde Kniphausen gehörte Fedderwarden ab 1948 zur Gemeinde Sengwarden, bevor es am 1. Juli 1972 nach Wilhelmshaven eingemeindet wurde.

Foto: Klinkenborg, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Foto: unbekannt (Postkarte um 1900), Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain
St.-Stephanus-Kirche
Die St.-Stephanus-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist damit das älteste Bauwerk Fedderwardens. Der Eingang wurde 1540 angebaut, der Kirchturm 1875. Taufbecken und Schnitzwerk im Innenraum gehen auf eine Schenkung von Graf Anton Günther aus dem Jahr 1648 zurück, das Altarbild mit der Emmaus-Szene malte Paul Händler 1888. Die heutige Orgel baute Alfred Führer 1978 unter Verwendung von Gehäuse und Pfeifenmaterial einer historischen Christian-Vater-Orgel von 1711.

Foto: Ruedi64, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 3.0
Sehenswürdigkeiten
Der Barghauser See ist ein Landschaftsschutzgebiet in der Nähe Fedderwardens und ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänge und Naturbeobachtungen.

Foto: Klinkenborg, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Geschichtliche Angaben auf dieser Seite sinngemäß nach dem Wikipedia-Artikel „Fedderwarden“, verfügbar unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Bildnachweise siehe jeweilige Bildunterschrift.